App-Entwicklung für Hersteller: eine Service-App, die am Gerät bedient wird und im ERP ankommt

App-Entwicklung für Hersteller technischer Produkte heißt bei uns: Ihr Produkt bekommt eine Service-App, in der Techniker ihren Einsatz dokumentieren und Kunden Störungen oder Ersatzteile direkt an der Maschine melden. Grundlage sind die Daten aus ERP und Servicesystem. Wer Agenturen vergleicht, liest bei uns die Abnahmekriterien im Angebot, bevor gebaut wird.

Der Anlass ähnelt sich: Die Anlage ist ausgeliefert, alles danach läuft über PDF-Handbücher, Excel-Listen und Anrufe. Den Vertrag schließen Sie mit einer deutschen GmbH nach deutschem Recht; betrieben wird nach DSGVO auf eigenen Servern bei Hetzner in Deutschland und der EU. Eine Grenze vorweg: Firmware und Maschinensteuerung programmieren wir nicht.

Für wen

  • Ihre Servicetechniker fahren mit einem ausgedruckten Auftrag zum Kunden, notieren den Befund von Hand und tippen den Bericht später ab.
  • Kunden rufen wegen einer Störung an, und die ersten Minuten gehen für Typenschild, Seriennummer und Baujahr drauf.
  • Eine Ersatzteilanfrage kommt als Handyfoto per Mail, und im Innendienst sucht jemand in Explosionszeichnungen, welche Teilenummer gemeint ist.
  • Wartungsintervalle stehen im Handbuch, aber weder Kunde noch Techniker bekommen einen Hinweis, wenn eine Anlage fällig ist.
  • Die Serviceleitung wünscht sich die App seit Längerem, doch die eigene IT ist mit dem ERP ausgelastet.

Was Sie bekommen

  • Einsatzbericht für Techniker unterwegs

    Checkliste, Messwerte, Fotos und die Unterschrift des Kunden werden auf Telefon oder Tablet erfasst. Der Bericht entsteht während der Arbeit und landet ohne Abschreiben im Servicesystem. Kurze Netzlücken in Kellern und Hallen übersteht die App.

  • App-Entwicklung für Kunden an der Anlage

    Ein Code am Typenschild öffnet die Seite genau dieser Maschine: Handbuch in der passenden Fassung, bisherige Wartungen, Störungsmeldung mit Foto, Anfrage nach Verschleißteilen. Weil Typ und Seriennummer schon mitkommen, beginnt der Rückruf Ihres Service beim Befund und nicht bei Rückfragen.

  • Dieselbe Datenbasis wie ERP und Stückliste

    Die App hält keine eigene Kopie von Kundenstamm, Stücklisten und Aufträgen. Sie liest und schreibt über die Schnittstellen Ihres ERP; gibt es keine, bauen wir einen dokumentierten Abgleich. Unordentliche Stammdaten gehören zum Umfang: In einem anderen Vorhaben wurden aus 138 Schreibweisen 75 Lieferanten und 1 922 nutzbare Positionen.

  • Stack, Betrieb und Übergabe

    TypeScript von der Oberfläche bis zum Dienst, React im Frontend, Node.js und PostgreSQL im Hintergrund. Oft genügt eine Progressive Web App, die vom Startbildschirm startet und Updates ohne Store-Prüfung erhält. Für Anbindungen stehen über 180 Systeme im eigenen Werkzeugkasten (Schnittstellen, Kanäle, eigene Dienste) bereit. Repository und Zugänge liegen von Anfang an bei Ihnen; zur Übergabe gehören Betriebsdokumentation und eine Überwachung mit Meldung.

Vom ersten Servicefall bis zur abgenommenen Anwendung

  1. Ein Servicefall, einmal durchgespielt

    Wir gehen mit Ihnen einen typischen Fall von der Störungsmeldung bis zur Rechnung durch: Wer ruft an, wer fährt raus, wo liegen Seriennummer, Handbuch und Teileliste. Gezeigt wird dabei ein laufendes System, mit Beispieldaten statt Kundendaten.

  2. Angebot mit prüfbaren Sätzen

    Beschrieben werden Nutzergruppen, angebundene Systeme, Rollen und die Kriterien der Abnahme, etwa: Nach einem Wartungseinsatz liegt der Bericht ohne Nachtippen im ERP. Die erste Etappe nimmt sich einen einzigen Ablauf vor, meist Einsatzbericht oder Teileanfrage.

  3. App-Entwicklung mit Technikern als Prüfern

    Jede Lieferung liegt auf einer Vorschau-Adresse und wird dort geprüft, wo die App später arbeitet: am Gerät, mit Handschuhen, im Lärm der Halle. In Kundenprojekten prüfen zuerst unsere KI-Werkzeuge jede Änderung, danach ein Entwickler. Rückmeldungen gehen an unsere Projektleitung, die die Arbeit verteilt.

  4. Pilot im Außendienst, danach Abnahme

    Einige Techniker und ausgewählte Kunden arbeiten mit echten Einsätzen, bevor alle die App bekommen. Abgenommen wird gegen die Sätze aus dem Angebot; neue Wünsche stehen sichtbar auf der Liste der nächsten Etappe.

Abnahme statt Versprechen

Die Service-App entsteht im Werkvertrag. Jede Etappe hat einen festen Preis und wird gegen die Leistungsbeschreibung abgenommen, für Mängel gilt anschließend die Gewährleistung. Die Abnahmekriterien stehen im Angebot, bevor die erste Zeile Code entsteht; der Zeitrahmen steht dort ebenfalls, sobald der Umfang beschrieben ist. Ein Architekturkonzept für die ERP-Anbindung kann vorab als Dienstvertrag laufen. Repository und Zugänge liegen von Anfang an bei Ihnen. Mit vollständiger Bezahlung gehen die Nutzungsrechte am eigens für Sie erstellten Code auf Sie über.

Bevor Sie Zeichnungen, Stücklisten oder Servicehistorie schicken, unterzeichnen beide Seiten eine gegenseitige Geheimhaltungsvereinbarung. Die Kundendaten in einer Service-App sind personenbezogen: Sobald wir sie in Ihrem Auftrag verarbeiten, kommt ein Auftragsverarbeitungsvertrag hinzu; TOM und beteiligte Dienste nennt das Angebot. Sucht ein Sprachmodell in Handbüchern, steht dort auch, welche Daten es sieht.

Software für Service und After-Sales: was Hersteller zuerst fragen

Was kostet eine App-Entwicklung für den Service?

Den Preis bestimmen die Zahl der Abläufe, die Rollen, die angebundenen Systeme und der Zustand der Stammdaten. Nach dem Gespräch nennt das Angebot einen festen Preis je Etappe. Eine erste Etappe mit einem Ablauf zeigt, ob sich der Ausbau lohnt.

Native App oder Webanwendung für den Außendienst?

Für Einsatzberichte, Fotos, Checklisten und Teileanfragen genügt meist eine Webanwendung, die wie eine App vom Startbildschirm startet. Sind lange Einsätze ohne jedes Netz die Regel oder braucht der Ablauf Gerätefunktionen, die der Browser nicht bietet, sagen wir das vor dem Angebot.

Braucht die Service-App eine Schnittstelle zum ERP?

Sie arbeitet am besten auf dem, was Ihr ERP ohnehin führt: Kunde, Anlage, Seriennummer, Stückliste, Auftrag. Bietet das System eine Schnittstelle, nutzen wir sie; fehlt sie, entsteht ein Abgleich, den wir für Ihre IT beschreiben. Doppelte Stammdatenpflege entsteht nicht.

Wem gehört die Service-App nach der Abnahme?

Die Nutzungsrechte gehen mit vollständiger Bezahlung auf Sie über, zusammen mit Dokumentation, Zugängen und der Beschreibung aller Schnittstellen. Wiederverwendbare Bausteine von uns und Open-Source-Lizenzen listet der Vertrag. Danach kann Ihre IT oder ein anderer Dienstleister weiterbauen.

Welcher Servicefall läuft bei Ihnen noch über Telefon und Excel?

Beschreiben Sie einen typischen Fall, etwa eine Störungsmeldung, einen Wartungstermin oder eine Ersatzteilanfrage, und die Systeme, durch die er heute wandert. Wir sagen Ihnen, welche Etappe sich als Werkvertrag mit Abnahme abgrenzen lässt.